Flachdachtrocknung


 
In den häufigsten Fällen einer Flachdachsanierung kommt es leider immer noch zum Totalabriß bis zur Tragschicht, ohne daß Planungs- und Architekturbüros, Ingenieure und Gebäudeeigentümer in Kenntnis gesetzt worden sind, eine alternative, umweltschonende und kostengünstige Flachdachtrocknung anzuwenden.

Hierbei spielt sicherlich der Kostenfaktor eine größere Rolle, denn durch die Entsorgung von Dachabdichtung, Wärmedämmung und Dampfdiffusionssperre als Sondermüll entstehen ganz erhebliche Summen.

Bei einer Vielzahl von Schadensereignissen läßt sich das aufwendige und umweltbelastende Verfahren einer Totalsanierung durch den gezielten Einsatz einer technischen Austrocknung vermeiden. Anders als bei konventionellen Flachdachsanierungen muß der alte Dachaufbau nicht mit hohem finanziellem Aufwand entfernt werden, sondern bleibt als Grundlage für eventuell spätere Dämmschichtaufbauten zur Erhöhung der Dämmschichtstärke erhalten.

Die technische Austrocknung eines Flachdachs beinhaltet in einem ersten Schritt das Absaugen des im Schichtenaufbau befindlichen Stehwassers mit Hilfe eines Wasservorabscheiders in Verbindung mit einer leistungsstarken Vakuumpumpe. Durch diese Vorgehensweise erreicht man eine erhebliche Verkürzung der Austrocknungszeit, da dieses Wasser in der Dämmschicht nicht durch zeitaufwendige Austrocknung beseitigt werden muß.

Nun beginnt der eigentliche Teil der Flachdachtrocknung, indem ähnlich wie auch bei der Estrich-Dämmschicht-Trocknung, erwärmte, trockene Luft mittels Zug- u. Blasaggregaten eingeflutet und an anderer Stelle abgezogen wird.

- Die eingeschlossene Feuchtigkeit mindert den Wärmedämmwert, es entstehen hohe Heizkosten.

- Es bilden sich Kältebrücken, Stockflecken in den darunterliegenden Räumen.

- Durch Dampfdiffusionsdruck in den heißen Sommermonaten entstehen Spannungen in der Dachabdichtung, die erneut zu Beschädigungen und Zerstörung der Dachabdichtung führen.

 
TBS Trocknungs- und Bauservice / Kirchfeld 1 / 99765 Urbach
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